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Grundsätzliches: .  

DED Cameroun/ K.Beese 2008

Als Reisender mit deutschem Pass muss man bei der Einreise nach Kamerun vorlegen:

• gültigen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss

• gültiges Einreisevisum für Kamerun

• bereit halten: einen internationalen Impfpass mit dem Nachweis über eine Gelbfieberimpfung.

Informationen über ein Visum erteilt die Botschaft der Republik Kamerun mit Konsularabteilung in 53173 Bonn, Rheinallee 76, Telefon 0228-356038.

Über Gesundheitsfragen wie Malariaprophylaxe, Impfempfehlungen sowie die Zusammenstellung einer Reiseapotheke für Reisen in die Tropen informieren die Tropenärzte in Deutschland sowie auch das Zentrum für Reisemedizin, Oberrather Str. 10, 40472 Düsseldorf, Tel. 0211-904-290, www.travelmed.de

Es bestehen derzeit keine Direktflüge nach Kamerun ab Deutschland. Es sind in der Regel Umsteigeverbindungen via Paris, Brüssel, Zürich oder Amsterdam. Alle Fluggesellschaften bieten Zuflüge aus Deutschland an.

Wer selbst in Kamerun Auto fahren möchte, sollte beachten:

• der nationale (deutsche) Führerschein gilt in Kamerun nur für einen Aufenthalt von maximal drei Monaten;

• für Aufenthalte über drei Monate: internationaler Führerschein. Es ist jedoch ratsam, grundsätzlich einen solchen internationalen Führerschein mit sich zu führen;

• bei längeren Aufenthalten im Land muss ein kamerunischer Führerschein beantragt werden.

Tourismus/Reisen im Land: .  

An dieser Stelle sei ausdrücklich auf umfassende Reiseführer verwiesen. Touristisch beliebte Ziele sind die Meeresküste Kameruns sowie die Nationalparks im Süden bzw. Südwesten des Landes wie auch die großen Städte des Landes. Ein beliebtes Reiseziel von Touristen ist auch der Extreme Norden Kameruns mit den Rhumsiki-Bergen und dem WAZA-Nationalpark.

Weit verbreitet im ganzen Land ist das Reisen mit dem Bus oder dem Buschtaxi (Kleinbusse, in der Regel voll beladen). Allerdings sind die Nord-Süd-Straßenverbindungen sehr unzulänglich. Aus diesem Grunde ist von Reisen mit dem PKW auf der Nord-Süd-Achse eher abzuraten. Außerhalb der Städte gilt für die DED-MitarbeiterInnen ein Nachtfahrverbot, das nicht nur vor Überfällen schützen soll, sondern vor allem auch zur Vermeidung von Verkehrsunfällen dient. Nachtfahrten sind gefährlich. Die Beleuchtung der Straßen ist unzulänglich und schnell kann ein Fußgänger, ein liegen gebliebenes Fahrzeug oder ein verletztes Tier übersehen werden. Für Zweiradfahrer wird das Tragen eines Helmes empfohlen, das ist in Kamerun allerdings keine Vorschrift.

Das Reisen innerhalb Kameruns kann auf manchen Strecken auch per Flugzeug erfolgen, jedoch sind die Nord-Süd-Flugverbindungen nicht immer sehr zuverlässig, dies trifft allerdings auch auf die Straßenverhältnisse zu. Auf einigen Strecken (z.B. von Yaoundé bis nach Ngaoundère) kann man in Richtung Norden auch auf die Eisenbahn ausweichen und dann mit dem Bus weiter in Richtung Garoua oder Maroua reisen. Gegebenfalls ist eine Anreise in den Norden Kameruns über den Tschad (internationaler Flughafen von D’Njamena) günstiger als über den Süden Kameruns.

Innerhalb der großen Städte wie Douala und Yaoundé kann man auf das Taxi (auf die gelben „offiziellen“ Taxen achten!) als Transportmittel zurückgreifen. Oftmals sind diese auf bestimmten Strecken auch als eine Art Sammeltaxi eingesetzt und man zahlt dann einen Einheitspreis pro Person und teilt sich das Taxi mit weiteren Mitfahrern. In einigen Städten, wie z.B. in Maroua, gibt es grundsätzlich keine PKW-Taxen, sondern nur die sogenannten "Mopedtaxis". Die Preise pro Fahrt liegen hier zwischen 100 und 200 CFA, je nach Entfernung.

Für weitere, aktuelle Informationen zu Reisen nach und in Kamerun – auch zur politischen Lage – empfiehlt sich ein Blick in die Länderseiten des Auswärtigen Amtes.

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